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Stimmlegenden und Mikrofone (Part 2)

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Manche Stimmen erfordern ganz spezielle Mikrofone. Das trifft nicht selten auf die Rockröhren, die eher einen derben und harten Sound brauchen.
Dazu passt die legendäre Geschichte von Paul Rodgers, der eine Produktion in Amerika machte. Das war eins der besten Studios, für den Star wurde ein Set Up für mehrere Dutzende Tausend Dollars vorbereitet. Alle glücklich und aufgeregt.
Paul Rodgers geht rein, singt ein Paar Spuren und man hört sich das Ergebnis zusammen an.
„Das ist nicht mein Sound, so soll meine Stimme nicht klingen!“, sagt der Star und hat damit völlig Recht. Die Stimme ist perfekt aufgenommen, aber sie klingt anders. Das ist NICHT DIE Rodgers Stimme!!!
Nach mehreren Stunden und Litern von Blood & Sweet & Tears  hat Rodgers eine Idee: „Ruft meinen Sound Engineer in London an und fragt was er für meine Stimme einsetzt“. Gesagt – getan. Schwitzende und fast panische Producers rufen in London an und zerbrechen sich schon voraus den Kopf wo sie die unerreichbare englische Vintage Mikrofone her nehmen sollen und wieviel Tausend Dollars sie noch reinbuttern müssen um das passende Micro zu kaufen oder zumindest leihen.  Sie können nur Mund zuklappen, als sie die Antwort hören.
„Für den guten alten Paul nehme ich immer den Shure SM 58 (Kostenpunkt: 95$) und stecke es direkt…“
Und da war er der Million Dollar Sound. Mit dem billigsten, aber passenden Mikrofon.
Ach, wir lieben diese Geschichte….

Stay tuned!

Eure Siggi & Inna

P.S. Hier ist der Teil 1 des MikrofonenSpecials zu lesen!

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